Jedes Jahr gibt’s nen ersten Mai.

Letztes Jahr gab’s auch einen ersten Mai. Die Demonstrationen in Kreuzberg feierten ihr 25. Jubiläum, daher wurde auch zu nichts weniger, als dem „revolutionären ersten Mai“ aufgerufen. Im Vorfeld hatte ich mich ein wenig durch die Berichterstattung der vergangenen Jahre gelesen, um mir ein Bild davon zu machen, was auf mich zu kommt. Besser gesagt, was auf uns zukommt: Ich war mit Hannes Albert unterwegs, wie er die Dinge gesehen hat, findet ihr hier.

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Naja, so richtig „revolutionär“ wurde es nicht. Die Demo, die am Lausitz-Platz in Kreuzberg gestartet war und eigentlich bis zum Brandenburger Tor führen sollte, wurde von den Ordnungskräften in Kampfanzug kurz hinter dem Axel-Springer-Haus direkt vor dem Jüdischen Museum beendet.

Klar, die Mädels und Jungs waren etwas genervt, weil es einfach knappe 30 °C warm war und sie vermutlich in ihrem eigenen Saft dahin schmorten. Warum die Demo letztlich beendet werden „musste“, ist immer noch unklar. Sei’s drum!

Alles in Allem war das trotzdem ne gute Erfahrung, die ich mir dieses Jahr allerdings ersparen werde. Trotzdem werde ich mit meiner Kamera unterwegs sein und mir den ersten Mai mal von einer anderen Seite anschauen.

Bild-Material wird es sicherlich dennoch genug geben – dafür sorgen die gepanzerten Foto-Jungs!

 
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